Marisa Dütsch · Produktionsleitung & Prozessmanagement · Digital Print Group · Print Symposium ’26
Interview In German
Morten Reitoft from INKISH visits the Veit Rudolph Druck Symposium, an event hosted by the German printing company in a spectacular location in the Alps, bringing together printers, suppliers, manufacturers, and industry professionals for open discussions about the future of print.
Together with Morten, explore why the event is called “Danger Zone.” Unlike a traditional trade fair, the symposium creates a more honest and relaxed atmosphere where people from across the printing industry can exchange ideas, challenge assumptions, and discuss the realities facing the business today.
The conversation also moves into more difficult territory. What happens if major technology suppliers disappear? What happens if customer expectations fundamentally change? Will printing companies still exist in 10 years, and if so, what role will they play?
Marisa explains that while companies naturally adapt and evolve, it is important to continuously question existing business models and think beyond traditional printing. Many companies are already discussing how they may need to develop new competencies and services in order to remain relevant in the future.
Another important topic is communication. Both Morten and Marisa agree that the printing industry often fails to explain how advanced, creative, and important modern print really is. The discussion touches on whether this responsibility falls to industry associations, individual printers, suppliers, or media platforms such as INKISH.
An honest and thoughtful conversation from one of the industry’s more unique networking and discussion events.
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Morten Reitoft von INKISH besucht das Veit Rudolph Druck Symposium, eine Veranstaltung des deutschen Druckunternehmens in einer beeindruckenden Location in den Alpen. Das Symposium bringt Druckereien, Hersteller, Lieferanten und Branchenprofis zusammen, um offen über die Zukunft der Druckindustrie zu sprechen.
Gemeinsam spricht Morten darüber, warum die Veranstaltung den Namen „Danger Zone“ trägt. Anders als eine klassische Fachmesse schafft das Symposium eine ehrliche und entspannte Atmosphäre, in der Menschen aus der Druckindustrie Ideen austauschen, bestehende Denkweisen hinterfragen und offen über die Herausforderungen der Branche diskutieren können.
Das Gespräch geht dabei bewusst auch in schwierigere Themen hinein. Was passiert, wenn große Technologieanbieter plötzlich verschwinden? Was passiert, wenn sich die Anforderungen der Kunden grundlegend verändern? Wird es Druckereien in zehn Jahren überhaupt noch geben, und wenn ja, welche Rolle werden sie dann spielen?
Marisa erklärt, dass Unternehmen sich selbstverständlich weiterentwickeln und anpassen müssen. Gleichzeitig sei es wichtig, bestehende Geschäftsmodelle immer wieder kritisch zu hinterfragen und über den klassischen Druck hinauszudenken. Viele Unternehmen beschäftigen sich bereits heute intensiv mit neuen Kompetenzen und Dienstleistungen, um auch in Zukunft relevant zu bleiben.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Kommunikation der Branche. Sowohl Morten als auch Marisa sind der Meinung, dass die Druckindustrie oft nicht ausreichend erklärt, wie modern, kreativ und wichtig Print heute tatsächlich ist. Dabei stellt sich die Frage, ob diese Aufgabe stärker von Verbänden, einzelnen Druckereien, Herstellern oder Medienplattformen wie INKISH übernommen werden sollte.
Ein ehrliches und nachdenkliches Gespräch von einer der besonderen Networking- und Diskussionsveranstaltungen der Druckindustrie.